256. Sonderfahrt des VEF gemeinsam mit dem WTM: „8 Fenster von 2 Vereinen!“

Am 16. Februar 2025 veranstaltete Rent-a-Bim in Zusammenarbeit mit dem WTM wieder eine Fotosonderfahrt. An dieser Stelle soll gleich dem WTM herzlich für die perfekte Zusammenarbeit gedankt werden. Vom WTM kam der L1 2597, von Rent-a-Bim kamen die beiden k3 Beiwagen 1627 und 1630 zum Einsatz.

Großes Glück widerfuhr den Organisatoren schon zu Beginn der Fahrt, denn wenige Minuten nach der Ausfahrt aus der „Remise“ musste der Straßenbahnbetrieb in der Schlachthausgasse wegen eines Gasrohrgebrechens eingestellt werden. Und nochmals Glück kam den Veranstaltern in Bezug auf das Wetter zu Hilfe, denn die Sonne am Vormittag prognostizierten die Wetterfrösche für diesen Tag nicht.

So führte uns die Tour von St. Marx über die nicht mehr sogenannte Schleife Südbahnhof, Teile des Rings zwei Mal nach Ottakring, und zwar in die Endstellen Erdbrustgasse und Joachimsthalerplatz. Danach ging die Reise noch zum Zentralfriedhof. An ausgesuchten Stellen konnte die schmucke Garnitur, ausgerüstet mit passendem Besteck, bildlich festgehalten werden. Auch wenn sich seit Ende der 1960er Jahre bzw Anfang der 1970er Jahre – in dieser Epoche war unsere Sonderfahrt angesiedelt – Wien doch sehr verändert hat, konnten viele nette und stimmige Fotos gemacht werden. Geboten wurden Besteckungen als Linien J, 45, 45/46, 46, 18, 118, 25 R/K und Ø. Und das Mitfahrerlebnis war sowieso vom Feinsten.

Wir danken unseren Fahrgästen für die Teilnahme und ihre Disziplin. Ein positives Feedback am Ende der Fahrt war der Dank an die Organisatoren. Nochmals an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Fahrt ermöglicht haben und an dieser Fahrt mitgewirkt haben, und zwar von beiden Vereinen. Mögen die Bilder im Folgenden für sich sprechen.

Text Roman Lillich, Fotos wenn nicht anders angegeben Roman Lillich

Schon vor dem Einsteigen bot sich eine Fotomöglichkeit als Linie 118 am Rennweg bei der Schleife St. Marx.

Schon vor dem Einsteigen bot sich eine Fotomöglichkeit als Linie 118 am Rennweg bei der Schleife St. Marx.

In der Schleife Quartier Belvedere konnte mit etwas Geschick das Fehlen des alten Süd- und Ostbahnhofes im Hintergrund kaschiert werden und der Drei-Wagen-Zug als Linie O gekonnt in Szene gesetzt werden.Foto: Sabine Grahsner

In der Schleife Quartier Belvedere konnte mit etwas Geschick das Fehlen des alten Süd- und Ostbahnhofes im Hintergrund kaschiert werden und der Drei-Wagen-Zug als Linie O gekonnt in Szene gesetzt werden.
Foto: Sabine Grahsner

Während L1 mit Beiwagen k8 einige Zeit auf den Linien 25 R und K üblich waren, war dies mit Beiwagen k3neu nur zur Herbstmesse 1968 zu sehen, was wir nachgestellt haben. Vor dem Burgtheater gelang ein Bild in der Morgensonne und noch dazu ohne Autos am Ring.

Während L1 mit Beiwagen k8 einige Zeit auf den Linien 25 R und K üblich waren, war dies mit Beiwagen k3neu nur zur Herbstmesse 1968 zu sehen, was wir nachgestellt haben. Vor dem Burgtheater gelang ein Bild in der Morgensonne und noch dazu ohne Autos am Ring.

Am Ring vor der Stadiongasse, im Hintergrund das Rathaus, legten wir noch einen Fotohalt als Linie 25K ein.

Am Ring vor der Stadiongasse, im Hintergrund das Rathaus, legten wir noch einen Fotohalt als Linie 25K ein.

Im Jahr 1969 gab es im Friedhofsverkehr auf der Linie 46 nochmals eine Garnitur mit L1 und zwei k3; wir haben in der Hansenstraße fotografisch das Rad der Zeit nochmals zurückgedreht.

Im Jahr 1969 gab es im Friedhofsverkehr auf der Linie 46 nochmals eine Garnitur mit L1 und zwei k3; wir haben in der Hansenstraße fotografisch das Rad der Zeit nochmals zurückgedreht.

In der Bellaria-Schleife haben wir als 45/46 eine Ehrenrunde gedreht um das seltene Dachsignal in die Sonne zu bekommen, auch wenn es auf diesem Gleisbogen nicht ganz historisch ist.

In der Bellaria-Schleife haben wir als 45/46 eine Ehrenrunde gedreht um das seltene Dachsignal in die Sonne zu bekommen, auch wenn es auf diesem Gleisbogen nicht ganz historisch ist.

„Stadtbahn Josefstädter Straße“ als Linie J, ein Klassiker.

„Stadtbahn Josefstädter Straße“ als Linie J, ein Klassiker.

Etliche Schlachtenbummler sind vom Stadion mit der Linie 45 wohl früher so nach Hause gefahren, hier als Linie 45 bei der „Stadtbahn Josefstäder Straße“.

Etliche Schlachtenbummler sind vom Stadion mit der Linie 45 wohl früher so nach Hause gefahren, hier als Linie 45 bei der „Stadtbahn Josefstäder Straße“.

Der legendäre, sogenannte „Siemens-Zug“ war ein Drei-Wagen-Zug Verstärker auf der Linie J; als letzten Einsatztag der Reihe k3neu, und das mit einem L1 an der Spitze, vermerken die Chroniken den 4. Juni 1971 auf Linie J; Wagen 1630 stand an diesem Tag übrigens im Einsatz. Grund genug dies nachzustellen, hier beim Verlassen der Haltestelle „Stadtbahn Josefstädter Straße“.

Der legendäre, sogenannte „Siemens-Zug“ war ein Drei-Wagen-Zug Verstärker auf der Linie J; als letzten Einsatztag der Reihe k3neu, und das mit einem L1 an der Spitze, vermerken die Chroniken den 4. Juni 1971 auf Linie J; Wagen 1630 stand an diesem Tag übrigens im Einsatz. Grund genug dies nachzustellen, hier beim Verlassen der Haltestelle „Stadtbahn Josefstädter Straße“.

In der Ottakringer Straße nach Verlassen des Johann Nepomuk Berger Platz nochmals als Linie J.

In der Ottakringer Straße nach Verlassen des Johann Nepomuk Berger Platz nochmals als Linie J.

In Ottakring „im alten Ort“ bietet sich immer ein Fotohalt als Linie J an.

In Ottakring „im alten Ort“ bietet sich immer ein Fotohalt als Linie J an.

Ein paar Meter weiter im alten Ort in Ottakring, wo leider viele alte Häuser in den letzten Jahrzehnten der Spitzhacke zum Opfer gefallen sind, fand sich in der Ottakringer Straße noch ein nettes Motiv mit einem historischen J-Wagen.

Ein paar Meter weiter im alten Ort in Ottakring, wo leider viele alte Häuser in den letzten Jahrzehnten der Spitzhacke zum Opfer gefallen sind, fand sich in der Ottakringer Straße noch ein nettes Motiv mit einem historischen J-Wagen.

In der Montleartstraße (Endschleife der Linie J) haben wir nochmals fotografisch zugeschlagen, Linie J.

In der Montleartstraße (Endschleife der Linie J) haben wir nochmals fotografisch zugeschlagen, Linie J.

Als Morgenlinie 45/46 in der Ottakringer Straße vor dem Johann Nepomuk Berger Platz. Diese Linie konnte man früher nur am 1. Mai bei Tageslicht fotografieren, sonst nur an den längsten Tagen des Jahres frühmorgens.

Als Morgenlinie 45/46 in der Ottakringer Straße vor dem Johann Nepomuk Berger Platz. Diese Linie konnte man früher nur am 1. Mai bei Tageslicht fotografieren, sonst nur an den längsten Tagen des Jahres frühmorgens.

Die Szene nochmals aus anderer Perspektive.

Die Szene nochmals aus anderer Perspektive.

Nochmals „Stadtbahn Josefstäder Straße“, diesmal stadteinwärts.

Nochmals „Stadtbahn Josefstäder Straße“, diesmal stadteinwärts.

Am Uhlplatz wurde als Linie 18 zum Fotografieren Aufstellung genommen. Die alte Schleife Friedmanngasse wurde 1959 durch jene am Uhlplatz ersetzt, wo das Foto mit der Otto Wagner Station entstanden ist.

Am Uhlplatz wurde als Linie 18 zum Fotografieren Aufstellung genommen. Die alte Schleife Friedmanngasse wurde 1959 durch jene am Uhlplatz ersetzt, wo das Foto mit der Otto Wagner Station entstanden ist.

Nun am äußeren Gürtel, als 118 mit der Stadtbahnstation, heute U6.

Nun am äußeren Gürtel, als 118 mit der Stadtbahnstation, heute U6.

Die Gleisgeometrie der Bellaria-Schleife machte es jahrelang nötig, dass die Linie 46 vom Zentralfriedhof herkommend eine kleine Umleitung über die Josefstädter Straße und die Blindengasse Richtung Thaliastraße nehmen musste. Wir sind diesem Weg gefolgt und haben den historischen 46er beim Einbiegen von der Blindengasse über den Gürtel Richtung Thaliastraße in Szene gesetzt.

Die Gleisgeometrie der Bellaria-Schleife machte es jahrelang nötig, dass die Linie 46 vom Zentralfriedhof herkommend eine kleine Umleitung über die Josefstädter Straße und die Blindengasse Richtung Thaliastraße nehmen musste. Wir sind diesem Weg gefolgt und haben den historischen 46er beim Einbiegen von der Blindengasse über den Gürtel Richtung Thaliastraße in Szene gesetzt.

Thaliastraße Haltestelle Schuhmeierplatz war sodann als Linie 46 unser nächster Fotostop.

Thaliastraße Haltestelle Schuhmeierplatz war sodann als Linie 46 unser nächster Fotostop.

Am Joachimsthalerplatz ist ein Einlagezug der Linie 45 zum damals sogenannten Praterstadion bereitgestellt. Heute gelangt man dorthin nurmehr mit Buslinien oder der Linie U2, in früheren Zeiten trug die Straßenbahn den gesamten Verkehr zum wichtigsten Stadion Wiens.

Am Joachimsthalerplatz ist ein Einlagezug der Linie 45 zum damals sogenannten Praterstadion bereitgestellt. Heute gelangt man dorthin nurmehr mit Buslinien oder der Linie U2, in früheren Zeiten trug die Straßenbahn den gesamten Verkehr zum wichtigsten Stadion Wiens.

Am Ring vor dem Parlament nochmals als Linie J.

Am Ring vor dem Parlament nochmals als Linie J.

Am Mittelgleis vor dem Bahnhof Simmering als Garnitur der Linie 118 Richtung Zentralfriedhof.

Am Mittelgleis vor dem Bahnhof Simmering als Garnitur der Linie 118 Richtung Zentralfriedhof.

Haltestelle Zentralfriedhof 2. Tor, nochmals als Linie 46.

Haltestelle Zentralfriedhof 2. Tor, nochmals als Linie 46.

Zentralfriedhof 3. Tor, Linie 118, schon betafelt für die Rückfahrt zum Lerchenfelder Gürtel.

Zentralfriedhof 3. Tor, Linie 118, schon betafelt für die Rückfahrt zum Lerchenfelder Gürtel.

Noch eine Impression mit dem Eingangstor zum Zentralfriedhof, Linie 118.

Noch eine Impression mit dem Eingangstor zum Zentralfriedhof, Linie 118.

In der Schleife Zentralfriedhof 3. Tor wurde noch ein obligatorisches Foto mit Kranz arrangiert. Der letzte Fahrgast im Wagen hat wohl das Aussteigen und Mitnehmen seines Kranzes verschlafen.Foto Sabine Grahsner

In der Schleife Zentralfriedhof 3. Tor wurde noch ein obligatorisches Foto mit Kranz arrangiert. Der letzte Fahrgast im Wagen hat wohl das Aussteigen und Mitnehmen seines Kranzes verschlafen. Foto Sabine Grahsner

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